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	<title>leave your message on the ansaphone</title>
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		<title>als hätte es Asche geregnet</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 11:01:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltaegliches]]></category>
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		<category><![CDATA[Getraeumt]]></category>

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		<description><![CDATA[[current music: The Kinks - shangri-la]
Ständig holt sie das Handy hervor und schaut sich eine bestimmte Nummer an. Eine Nummer zu einem Namen, der von der Länge her nie vollständig eingegeben werden konnte und daher Abkürzungen bedurfte, die ihr alle nicht gefielen. Sie überlegt, die Nummer zu löschen. Denn die Person, die zum Namen gehört, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[current music: The Kinks - shangri-la]</p>
<p>Ständig holt sie das Handy hervor und schaut sich eine bestimmte Nummer an. Eine Nummer zu einem Namen, der von der Länge her nie vollständig eingegeben werden konnte und daher Abkürzungen bedurfte, die ihr alle nicht gefielen. Sie überlegt, die Nummer zu löschen. Denn die Person, die zum Namen gehört, ist nicht mehr da. Aber wenn sie den Namen auch noch löscht, ist es so endgültig. Und eigentlich hat sie ihm nie gesagt, was sie von ihm gehalten hat, was sie über ihn dachte.<br />
Dann ist da der Wald. Auf einem Hügel. Alles voll Asche. Der Boden, die Bäume, die Blätter und Nadeln der Bäume, die Holzhütten. Als hätte es Asche geregnet. Hier irgendwo muss die Person sein, der die Nummer gehörte. Unter der Asche. Zu dritt oder viert laufen sie durch die Asche, schütteln hin und wieder Asche von den Blättern der Bäume, wühlen mit ihren Schuhen in der Asche in der Hoffnung auf etwas zu stoßen. Einmal hängt ein Ring am Ast eines Baumes. Einige Knochen daneben.</p>
<p><center><img src="http://www.sickgirl.de/blog/verlinktes/fotos/aske.jpg"></center></p>
<p>Jetzt, wo ich wieder blogge, kann ich auch wieder nächtliches Traumgeschehen hier notieren. Auch auf die Gefahr hin, dass irgendwelche an Traumdeutung und Tiefenpsychologie interessierten Menschen hieraus irgendwelche Defekte meiner Persönlichkeit herauslesen.</p>
<p>Ansonsten: Angesichts des Kontoauszuges, der nicht vorhandenen Ordnung, der zu erledigenden Aufgaben und meiner Zukunftsaussichten würd ich mich gerade am liebsten zum Sterben in mein Zimmer legen.</p>
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		<title>Hamster vs. Urzeitkrebse</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 17:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festgehalten]]></category>
		<category><![CDATA[Gekrebse]]></category>

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		<description><![CDATA[[current music: Easybeats - friday on my mind]
Peinlich ist, wenn man am hell beleuchteten Schreibtisch sitzt, so tut als würde man an der Magisterarbeit schreiben, aber eigentlich zur Musik mitgrölt, imaginäres Schlagzeug spielt und ab und zu angstrengt in das neben einem stehende, mit Wasser gefüllte Glasbecken mit einer Lupe starrt, um dann zu sehen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[current music: Easybeats - friday on my mind]</p>
<p>Peinlich ist, wenn man am hell beleuchteten Schreibtisch sitzt, so tut als würde man an der Magisterarbeit schreiben, aber eigentlich zur Musik mitgrölt, imaginäres Schlagzeug spielt und ab und zu angstrengt in das neben einem stehende, mit Wasser gefüllte Glasbecken mit einer Lupe starrt, um dann zu sehen, dass man vom Haus gegenüber von einem Kieferchirurgen mit verschränkten Armen womöglich seit geraumer Zeit beobachtet wird.<br />
Überhaupt: Das Glasbecken lenkt mich schon ziemlich ab. Darin schwimmt seit heute ein kleiner Urzeitkrebs. Der ist so klein, dass ich jedesmal zehn Minuten brauche, um ihn wiederzufinden. In der Zwischenzeit befällt mich die Panik, dass er bereits schon wieder gestorben ist. Die meiste Zeit zappelt er an einer Stelle herum. Ich weiß nicht, was die Erstgeburt da tut. Vielleicht nagt er irgendwelchen Dreck von der Scheibe oder wartet darauf, dass auch seine Geschwister schlüpfen.<br />
Eigentlich wollte ich ja einen Hamster haben, denn der ist nachtaktiv, relativ pflegeleicht und kurzlebig. (Ist nicht so wie bei den Äffchen, die 40 Jahre alt werden und die von verrückten Hausmuttis, die keine eigenen Kinder haben können, wie Menschenbabys behandelt und totgepflegt werden.)<br />
Nun will ich vielleicht doch keinen Hamster mehr, weil ich so wenig Platz habe und ja doch ständig laut Musik höre, mitgröle und Luftschlagzeug spiele. Und an Weihnachten ist auch niemand hier, der sich um das Tier kümmern kann. Urzeitkrebse sind da schon besser für mich. Die leben höchsten drei Monate, sind tagaktiv, ertragen meinen Lärm und können auch mal alleine bleiben.<br />
Allerdings beansprucht mich die Zucht der Tiere schon ein bisschen. Ständig studiere ich Anleitungen, bestelle Heizstäbe, Futter und Eier verschiedenster Arten oder schleppe Kanister mit destilliertem Wasser durch die Stadt. So kann man sich auch gut von den wichtigeren Dingen des Lebens ablenken.<br />
Ein bisschen Angst habe ich ja schon, dass das alles aus dem Ruder läuft und ich irgendwann fünfzehn verschiedene Becken in der Fensterbank stehen habe, die Krebse sich unkontrolliert vermehren, Lungen entwickeln und durch mein Zimmer krabbeln. Wobei es eigentlich auch eine ganz schöne Vorstellung ist, wenn aus den Urzeitkrebsen &#8211; wie bei <em>South Park</em> &#8211; eine intelligente Population wird, die Häuser baut und mich als gottartiges Wesen anbetet und mir eine Statue baut.</p>
<p><center><img src="http://www.sickgirl.de/blog/verlinktes/fotos/urzeitbecken.jpg"></center></p>
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		<title>zweitausendundneun</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 18:25:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedacht]]></category>

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		<description><![CDATA[[current music: André Herman Düne - harlem hospital]
Sonst fiel es mir irgendwie immer leichter Jahresrückblicke zu verfassen. Da konnte ich besser einordnen, was in dieses, was in jenes Jahr gehört. Gerade ist das schwierig. Aber wenn ich mich recht erinnere, war ich drei Mal im Urlaub. In Prag, Wernigerode und Berlin. Am liebsten war ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[current music: André Herman Düne - harlem hospital]</p>
<p>Sonst fiel es mir irgendwie immer leichter Jahresrückblicke zu verfassen. Da konnte ich besser einordnen, was in dieses, was in jenes Jahr gehört. Gerade ist das schwierig. Aber wenn ich mich recht erinnere, war ich drei Mal im Urlaub. In Prag, Wernigerode und Berlin. Am liebsten war ich in Berlin. Da gibt es neben netten Menschen das <a href="http://www.myspace.com/cccpclub" target="_blank">CCCP</a>, Vanillevodka, ein super <a href="http://www.gruselkabinett-berlin.de/" target="_blank">Gruselkabinett</a>, überhaupt tolle Einkaufsmöglichkeiten und kompetente Barmänner, die im zarten Alter von 15 Jahren den New Russian-Shot erfinden.<br />
Schon vor dem erwähnten Berlin-Urlaub war ich einen Tag lang in Berlin und ich weiß noch, dass ich selten zufriedener und glücklicher war als auf der Fahrt dorthin. Nur weiß ich nicht mehr, warum. Das war Anfang Oktober. Im Oktober war eh noch alles mehr in Ordnung als es dann den Rest des Jahres war. Da ist alles aus dem Ruder gelaufen. Aber dank meiner guten Vorsätze für das neue Jahr, läuft jetzt alles wieder in geregelten Bahnen. Es wird sich besser benommen, es werden Urzeitkrebse gezüchtet, Bücher gelesen, Filme geschaut, Konzerte besucht und es wird was für die Uni getan.<br />
Aufzählungen mag ich ja. Darum: Am meisten gehört hab ich 2009 wohl Bring me the Horizon, Gene, Mumford &#038; Sons, Alexisonfire, Ingrid Olava und Röyksopp. Am liebsten gelesen: Sibylle Berg – Der Mann schläft. Am liebsten live gesehen: Oasis, Digitalism, Susanne Blech, The White Ghost Shivers und Alexisonfire.<br />
Eigentlich war alles wie in den Jahren zuvor. Verlieben, ganz schnell entlieben, verlieben, flüchten, nicht schlafen können, zuviel schlafen, hinfallen und Angst haben. Manchmal wurde ich traurig, wenn ich geträumt habe, ich sei in Norwegen, es nach dem Aufwachen dann doch nicht war. Neulich Nacht hab ich geträumt, ich sei ein Vampir. Nach dem Aufwachen war ich keiner und auch traurig.</p>
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		<title>harzreise</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 17:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[current music: Venus - beautiful days]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>[current music: Venus - beautiful days]</p>
<p><center><a href="http://www.foeten.de/gnullerie/galleries/4/1211.jpg" target="_blank"><img src="http://www.sickgirl.de/blog/verlinktes/fotos/brocken.jpg" border="0"></a></p>
<p><a href="http://www.foeten.de/gnullerie/galleries/4/1213.jpg" target="_blank"><img src="http://www.sickgirl.de/blog/verlinktes/fotos/brocken2.jpg" border="0"></a></center></p>
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		<title>sometimes in april</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 16:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festgehalten]]></category>

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		<description><![CDATA[[current music: Anna Ternheim - shoreline]

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			<content:encoded><![CDATA[<p>[current music: Anna Ternheim - shoreline]</p>
<p><center><a href="http://www.foeten.de/gnullerie/galleries/1/1210.jpg" target="_blank"><img src="http://www.sickgirl.de/blog/verlinktes/fotos/jegnyttsmaa.jpg" border="0"></a></center></p>
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		<title>Selbstbild, Fremdbild und so</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 08:48:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltaegliches]]></category>

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		<description><![CDATA[[current music: Shearwater - the kind]
Der erste Satz, den mir der Chef am ersten Tag meines Praktikums entgegenschleuderte, war so: &#8220;Wer sind Sie denn? Ah, Frau F.! Sahen Sie schon immer so aus? Ich meine vom Style&#8230;.&#8221;
Ich so: &#8220;Äh, ja.&#8221; (Und in Gedanken: Was geht denn hier? Ich sah doch beim Vorstellungsgespräch genauso aus. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[current music: Shearwater - the kind]</p>
<p>Der erste Satz, den mir der Chef am ersten Tag meines Praktikums entgegenschleuderte, war so: &#8220;Wer sind Sie denn? Ah, Frau F.! Sahen Sie schon immer <i>so</i> aus? Ich meine vom Style&#8230;.&#8221;<br />
Ich so: &#8220;Äh, ja.&#8221; (Und in Gedanken: Was geht denn hier? Ich sah doch beim Vorstellungsgespräch genauso aus. Das ist doch erst zwei Monate her. Vielleicht waren die Haare noch ein bisschen heller, aber ich hatte doch sicher keine super bunten Klamotten an. Hat mich das bisschen Erkältung jetzt optisch so dahingerafft?)<br />
Immerhin hat er mich nicht gleich wieder weggeschickt. Trotzdem machte mir angst, dass er so irritiert schien. So als wäre er entsetzt, was er sich da wieder für einen Asi-Studenten ins Haus geholt hat. Für den Rest des Tages habe ich diesen Gedanken dann allerdings verdrängt und versucht wenigstens mit meiner Leistung nicht auch noch negativ aufzufallen. Hat, glaube ich, geklappt.<br />
Der nächste Schock folgte, als mich die Sekretärin einen Tag später fragte, ob ich denn Abiturientin sei. Ja, vor sieben Jahren war ich das mal. Aber daran, dass Leute das Alter grundsätzlich falsch schätzen, ist man ja gewohnt. Macht auch nichts. Lieber jünger als älter geschätzt werden. Wenn das auch in Zukunft so bleibt, wäre das ja durchaus fantastisch. Dann kann ich erstmal von Augenlidstraffungen, Botox und all dem absehen.<br />
Die Hautärztin vor ein paar Tagen hielt mich wohl auch für jünger, denn sie sagte ständig &#8220;du&#8221; &#8211; bis sie auf die Karteikarte und mein Alter schaute, danach siezte sie mich. Überhaupt schenkte sie mir die rezeptpflichtige Salbe und empfahl mir eine Creme, die &#8220;sehr billig&#8221; ist, aus dem Aldi. &#8220;Gar nicht teuer&#8221;, wiederholte sie sich. Da fragte ich mich natürlich, ob ich jetzt auch noch verarmt aussehe. Oder sie denkt generell, dass Studenten kein Geld haben.<br />
Nach all diesen zweifelhaften Begegnungen, kann man nur noch beschämt und schlecht gelaunt reagieren, wenn man von älteren Männern angelächelt und mindestens zehn Jahre jüngeren Jungs, die Böhse-Onkelz-Pullover tragen und ihren Rucksack mit &#8220;A.C.A.B.&#8221; verzieren, ungeniert angestarrt wird. Denn das kann doch nichts Gutes bedeuten.</p>
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		<title>clouds</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 19:24:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltaegliches]]></category>
		<category><![CDATA[Festgehalten]]></category>

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		<description><![CDATA[[current music: A Static Lullaby - the pledge]
Der eine meint, ich sei ein Pathet, der andere sagt, ich hätte Stimmungsschwankungen. Und einer hat sogar erkannt, wieso ich nicht schlafen kann. Und ich, ich schäme mich manchmal für mich selbst. Für Sachen, die in meinem Kopf vorgehen, die selbst mich erschrecken. Ich schäme mich dafür, obwohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[current music: A Static Lullaby - the pledge]</p>
<p>Der eine meint, ich sei ein Pathet, der andere sagt, ich hätte Stimmungsschwankungen. Und einer hat sogar erkannt, wieso ich nicht schlafen kann. Und ich, ich schäme mich manchmal für mich selbst. Für Sachen, die in meinem Kopf vorgehen, die selbst mich erschrecken. Ich schäme mich dafür, obwohl niemand von diesen Dingen wissen kann.<br />
Und Schlafen kann ich immer noch schlecht.</p>
<p><center><a href="http://www.foeten.de/gnullerie/galleries/7/1208.jpg" target="_blank"><img src="http://www.sickgirl.de/blog/verlinktes/fotos/kroko2klein.jpg" border="0"></a><br />
Im Prager Zoo.</center><br />
(Zwischen Text und Foto besteht natürlich kein Zusammenhang.)</p>
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		<title>Die Straßen Prags</title>
		<link>http://blog.sickgirl.de/archives/2009/02/17/852/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 16:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festgehalten]]></category>

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		<description><![CDATA[[current music: Ane Brun &#038; Wendy McNeill - such a common bird]
 

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[current music: Ane Brun &#038; Wendy McNeill - such a common bird]</p>
<p><center><a href="http://www.foeten.de/gnullerie/galleries/6/1203.jpg" target="_blank"><img src="http://www.sickgirl.de/blog/verlinktes/fotos/prahastreet1.jpg" border="0"></a> <a href="http://www.foeten.de/gnullerie/galleries/6/1204.jpg" target="_blank"><img src="http://www.sickgirl.de/blog/verlinktes/fotos/prahastreet2.jpg" border="0"></a></center><br />
<center><a href="http://www.foeten.de/gnullerie/galleries/6/1205.jpg" target="_blank"><img src="http://www.sickgirl.de/blog/verlinktes/fotos/prahastreet3.jpg" border="0"></a></center></p>
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		<title>Die Königin der Autobahnen</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 21:15:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltaegliches]]></category>

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		<description><![CDATA[[current music: Washington - aftermath]
Das mit den Mitfahrgelegenheiten ist ja so eine Sache. Entweder wird man stundenlang mit uraltem CD-Material von den Guano Apes, Mia und den 4 Non Blondes gequält oder muss sich musikalische Eigenkreationen des Fahrers anhören, was auch sehr schlimm sein kann. Schön ist auch die Erfahrung, dass es durchaus Menschen gibt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[current music: Washington - aftermath]</p>
<p>Das mit den Mitfahrgelegenheiten ist ja so eine Sache. Entweder wird man stundenlang mit uraltem CD-Material von den Guano Apes, Mia und den 4 Non Blondes gequält oder muss sich musikalische Eigenkreationen des Fahrers anhören, was auch sehr schlimm sein kann. Schön ist auch die Erfahrung, dass es durchaus Menschen gibt, die, wenn der Radiomoderator <i>Gute Fahrt!</i> ruft, enthusiastisch mit <i>Danke!</i> antworten. Und das mehrmals pro Fahrt. Aber Musik und Gespräche mit dem Radiomoderator führen ja bekanntlich in den seltesten Fällen dazu, dass man sich bedroht fühlt oder das Reiseziel nicht erreicht.<br />
Auf der heutigen Fahrt spielten Musik und Radiomoderator eine untergeordnete Rolle. Im Vordergrund stand: Bloß niemanden provozieren. Mit zwanzig Minuten Verspätung erschien das blaue Auto mit den zwei Jungs, die mich und einen weiteren Herren, ein Stückchen weiter Richtung Heimat bringen sollten (und auch wollten, muss man meinen; wenn man sich schon als Mitfahrgelegenheit zur Verfügung stellt).<br />
Die erste Irritation war, dass ich beim Mitreisenden eine Bombe in der Tasche vermutete, denn dort schaute ein verdächtiger antennen-ähnlicher Stab heraus und ließ eine Apparatur in der Tasche vermuten, doch schnell musste ich feststellen, dass nicht von ihm, sondern von dem Mann mit dem Ringelpullover und dem mit den langen Haaren, die vorne im Auto saßen, die eigentliche Gefahr ausging. Der, der neben mir auf der Rückbank saß, sah das genauso.<br />
Nach ungefähr zehnminütiger Fahrt entschlossen sich der Ringelpullovermann und der Langhaarige, eine dreiviertelstündige Pause im Burger King einzulegen &#8211; natürlich nicht ohne uns vorher das Geld abzunehmen, was man eigentlich ja am Ende der Fahrt gibt. Wir warteten im Auto und spekulierten, ob eine Zugfahrt vielleicht besser gewesen wäre.<br />
Als die Fahrt weiter ging, drehte sich der Langhaarige gefühlte 50 Mal unvermittelt um und schmetterte uns aggressiv und lautstark seltsame Fragen zum Thema Bier, Kiffen und Karneval entgegen. Diverse andere Äußerungen, die der Langhaarige und der Ringelpullovermann von sich gaben, zielten auch nur darauf ab, uns zu beleidigen und auszugrenzen. Das trug nicht unbedingt zum Wohlbefinden bei. Auch nicht das Gerede über irgendwelche strippenden Frauen mit unschönen Brüsten, Handyvideos von ebendiesen Frauen, Besäufnissen, Schimmel, Brüsten, Push-Up-BHs und damit verbundene Enttäuschungen, zerbrochenen Flaschen, Brüsten und Erfahrungen mit der Polizei. Das ganze untermalt mit Gerülpse und in unregelmäßigen Abständen aufsteigenden, ekelerregenden Gerüchen.<br />
Irgendwann waren der Mitreisende und ich so eingeschüchtert, dass ich mich nicht einmal beim Thema &#8220;Die Musik von Duffy ist ja mal geil&#8221; traute, das Gegenteil zu behaupten und er sich schlafend stellte, als die Aufforderung kam, die Hinterscheibe während der Fahrt mit dem Schwamm abzuwischen.</p>
<p>Trotzdem ist ja alles gut verlaufen und ich kann jetzt ins Bett gehen und endlich weiter <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3518420216?ie=UTF8&#038;tag=internetseivo-21&#038;linkCode=xm2&#038;camp=1638&#038;creativeASIN=3518420216" target="_blank">Die Abschaffung der Arten</a> lesen.</p>
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		<title>Internationaler Tag des Lächelns / Bock auf Disko!</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 12:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltaegliches]]></category>
		<category><![CDATA[Gehoert]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist Internationaler Tag des Lächelns. Es ist Sonntag, ich muss ernsthaft im Wörterbuch nachschlagen ob dieser Wochentag, der mitunter zu den schlimmsten gehört, mit einem oder zwei n geschrieben wird, ich habe mehr als 12 Stunden mit Träume, die immer blöder wurden, im Bett verbracht und verlebe sonst meine Zeit damit, mich mit paranoidem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist Internationaler Tag des Lächelns. Es ist Sonntag, ich muss ernsthaft im Wörterbuch nachschlagen ob dieser Wochentag, der mitunter zu den schlimmsten gehört, mit einem oder zwei <i>n</i> geschrieben wird, ich habe mehr als 12 Stunden mit Träume, die immer blöder wurden, im Bett verbracht und verlebe sonst meine Zeit damit, mich mit paranoidem Gedankengut zu vergiften, oder ärgere mich, dass ich Universitäres (Susan Sontag-Referat!) vernachlässige. Also: Zum Lächeln gibt&#8217;s hier gerade nichts.<br />
Das letzte mal Lächeln war Freitag. Auf dem <a href="http://www.myspace.com/susanneblech" target="_blank">Susanne Blech</a>-Konzert. Maßlos unterschätzte Band, die dazu führen kann, dass unter den Zuschauern die Diskussion entfacht wird, ob denn nun Strumpfmasken oder Gasmasken das schönere Accessoire sind. Susanne Blechs Sänger trug eine Strumpfmaske, weißes Hemd und schwarze Krawatte und wälzte sich immer wieder singend vor dem Publikum auf dem Boden herum. Sehr schön war auch die Idee, Federn durch den Raum zu werfen bis bei allen Anwesenden die Atemwege und Frisuren mit Federn tapeziert waren. Super Konzert jedenfalls! </p>
<p>Ich glaube, ich verziehe mich wieder ins Bett und gucke ein paar Horrorfilme oder lese Thomas Bernhard. Das wird die Stimmung heben.</p>
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