Fortdenken
Oktober 30th, 2008[current music: Saetia - venus and bacchus]
I Ich träume immer noch davon. Von diesem Ort. Der Ort, von dem jemand einmal behauptete, dass er kalt, nass und fremd wäre. In meinen Träumen liegt dort immer Schnee. Es liegt Schnee und es ist warm. Ich gehe die Straßen entlang, erkenne Häuser und Menschen wieder. Ich fühle mich oft, als wäre ich lange nicht zu Hause gewesen.
II Manchmal muss ich daran denken, wie er kurz vor seinem Besuch sagte: “Ich fliege bestimmt keine Klorolle von Deutschland nach Norwegen.” Und dann muss ich lachen.
III In Gedanken, also vor meinem geistigen Auge sozusagen, male ich mir manchmal aus, wie dieses und jenes wohl wäre. Wie es wäre, würde das passieren. Und meistens würde in meinen Überlegungen was Schlimmes passieren. Ich mache das nur, glaube ich, um herauszufinden, wie wichtig mir etwas ist. Nicht, weil ich wirklich möchte, dass etwas passiert. Nur manchmal weiß ich nicht, wie wichtig mir eine Sache ist; und dann denke ich sie mir fort.





