the rain goes on
Februar 23rd, 2006wie damals
Februar 21st, 2006[current music: Antony and the Johnsons - you are my sister]
Sie taucht immer wieder auf. Sieht aus wie damals. Und er, er ist bei ihr. Wie damals.
Ich sah in die Wolken und sie formten sich zu einem Fisch, der kam näher, immer näher und wurde zu einem Pferd. Ich wusste, den sehe nur ich. Es nützt nichts, um Hilfe zu schreien.
Ein ohrenbetäubender Lärm umgab mich. Alles redete auf mich ein. Schreie. Ein Rauschen. Ein Knall. Ein Kinderlachen.
Jemand berührt meine Schulter. Ich wache auf. Niemand da.
;)
Februar 21st, 2006
Ferienbeginn
Februar 18th, 2006[current music: David Bowie - velvet goldmine]
Das ist er also, der Tag, an dem ich endlich mal ausschlafen wollte. Nur leider herrschten hier plötzlich um 5 Uhr morgens disko-ähnliche Zustände. Ich habe die sowjetische Nationalhymne noch nie so laut und so oft hintereinander gehört. Etwa einer Stunde lauschte (Wobei “lauschte” trifft es nicht wirklich; das schließt ja immer auch mit ein, dass man sich schon etwas anstrengen muss, um etwas zu hören, aber das musste ich nun wirklich nicht. Es war einfach nicht zu überhören.) ich der Musik, dachte daran, wie das wohl sein wird, wenn die Polizei hier auftaucht und ging dann auf Toilette. Wundersamerweise war der Weg durch den Flur zur Toilette mit einer Blutspur versehen. Die Spur führte dann noch weiter in die Küche und dann wieder zurück und schließlich in das Disko-Zimmer.
Zum Glück hebe ich ja immer jeden Schrott auf, den man irgendwann ganz sicher mal gebrauchen könnte. So kam gegen halb 7 heute Morgen auch endlich mal der 15 Jahre alte Verbandskasten zum Einsatz, mit all seinen Kompressen, Pflastern und Mullbinden.
Irgendwann war selbst der Verband nicht mehr weiß, sondern stellenweise rot, aber das störte am wenigstens den, dem der Finger gehörte.
Ja, so sieht der Ferienbeginn in einer Studenten-WG aus.
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Februar 12th, 2006Bei Seeed werd ich aggressiv
Februar 10th, 2006[current music: Billy Joel - she's always a woman]
[...] Was sich die Verantwortlichen aber bei der Einladung der Raketen aus Sachsen erlaubt haben, grenzt schon an Frechheit. Die Synthiepop-Nummer “Popsong” war mit Abstand der schlechteste Titel des Abends, und die Gesangsleistung, so man sie denn so nennen möchte, neben der Co-Moderation, so übel, wer braucht da noch Abführmittel? [...]
Also entweder verheizt das Fieber gerade meine letzten Geschmacksnerven und Gehirnzellen oder ich habe wirklich ein schlechtes Ästhetikempfinden und Die Raketen sind gar nicht so gut, wie ich mir das gestern Abend beim Schauen des atemberaubenden Bundesvision Contests eingebildet habe. Jedenfalls habe ich bisher bei keiner anderen Person Sympathien für den Popsong der Raketen wahrnehmen können. Und als dann auch noch ein letzter Platz für die eindeutig beste Band des Abends absehbar war, war ich so entrüstet, dass ich den Fernseher ausgemacht habe. Und heute werde ich den auch nicht mehr einschalten. Kommt ja doch nur Mist, aber wahrscheinlich sehe nur ich das so.
Aber wer mir noch vertraut, hier mal ein Musiktipp: The Minus 5 – rifle called goodbye
37,5°
Februar 10th, 2006[current music: Louis XIV - louis xiv]
Man erlebt nicht viel, wenn man den ganzen Tag im Bett liegt. Das weiß wohl jeder. Nach drei Wochen Erkältungsleiden, hat sich die Normaltemperatur meines Körpers auf etwa 37,5° eingependelt und mein Hals schmerzt als wäre er im Begriff sich durch einen Säureangriff oder so in seine Bestandteile aufzulösen. Und immer dieses schlechte Gewissen. Das war schon zu Schulzeiten so. Eigentlich ist man ja gar nicht sterbenskrank, jedenfalls nicht so krank als könnte man seinen Pflichten so überhaupt nicht nachkommen. Eigentlich, ja.
Und gestern da erlitt ich fast eine Blutvergiftung. Zumindest redete ich mir das ein, nachdem mein Kater mir einen Kratzer, der im ersten Moment – ich schwöre es – wirklich wie eine klaffende Wunde aussah, verpasste. Ich beobachtete den Finger, der plötzlich eine andere Farbe hatte, als all meine anderen Finger und hörte mich schon den Notarzt rufen. Aber jetzt ist alles wieder gut. Hat ja dann nicht einmal geblutet, mir aber dennoch einige Zeit lang den Schlaf geraubt.
Ich hoffe, nun kann ich schlafen. Nun, nachdem ich all meine Qualen niederschrieb.
mit links und 40 Fieber
Februar 6th, 2006Im Fieberwahn habe ich also heute meine Mittelhochdeutsch-Klausur geschrieben, die weitaus schlechter hätte verlaufen können. Ein Lernaufwand von 30 Minuten plus 30 Minuten Wiederholung des Ganzen wurde meinerseits investiert. Länger konnte ich mich nicht konzentrieren, was an der seit drei Wochen andauernden Erkältung, die dafür sorgt, dass ich alle zwei Minuten meine Nase putzen muss, sowie dem dauer-fiebrigen Zustand, der immerhin bewirkt, dass ich das Wetter momentan als äußerst angenehm empfinde, liegen mag. Zum Dauerniesen und stetigem Naseputzen gesellten sich nun noch diverse Hautirritationen an den Gliedmaßen. Das ist jetzt wohl der Zeitpunkt, an dem sogar ich einen Arzt aufsuchen möchte.
Bald ist es wohl an der Zeit, hier eine Kategorie mit dem Titel gekränkelt einzuführen.
infinite love songs
Februar 2nd, 2006Das war er also, der schöne Maximilian Hecker mit den dünnsten Beinchen, die die Welt je gesehen hat. Sehr humorvoller Mensch und singen kann der – wundervoll. Als Zugabe gab’s was von Bob Dylan. Sehr schön.
Jetzt höre ich etwas schwer, aber das macht nichts. Das war’s wert.
Genug der Lobeshymnen – das mit der Euphorie geht immer schnell bei mir – und ab ins Bett.







