sickgirl

mummy

Mai 30th, 2005

 

Irgendeinen Sinn hat das nicht. Aber so kann man sich die Zeit vertreiben, wenn man kein Internet hat.

wie es ist

Mai 23rd, 2005

Erst konnte man es kaum erwarten, dann ist doch alles wie vorher.
Ich habe nun die erste Nacht in der neuen Wohnung verbracht, wo die alte doch noch nicht einmal vermietet ist, da meine Hausverwaltung es wohl wahr macht und tatsächlich nur seriöse und solvente Nachmieter akzeptiert. Von den zehn Interessenten war jedenfalls wohl niemand solvent und seriös genug, um meine alte Wohnung beziehen zu können. Das wurde mir so nicht gesagt, jedoch redete man von plötzlich verlorengegangenem Interesse an der Wohnung aller Interessenten. Jaja.
Außerdem tun mir sämtliche Knochen vom gestrigen Umzug-Marathon weh, meine Frisur ist keine Frisur mehr, sondern ähnelt einem ausrangiertem Wischmop, ich habe kein Sofa, kein Internet, meine Bücher liegen noch mangels Regal in Kartons und ein riesiger Berg Kabel ziert die Mitte meines Zimmers.
Aber das stört mich alles so sehr gar nicht gerade. Mir ist nur etwas bang.Ganz diffus innen drin. So dass man es so gar nicht benennen kann. Bammel vor dem Morgen. Dem danach. Allem danach.

Und das hier ist doof. Die Sache mit den Kommentaren funktioniert gar nicht. Es wird nur ein Drittel angezeigt, der Rest direkt gelöscht. Warum auch immer.
Und nicht nur das. Auf sickgirl.de sieht man auch die Einträge nicht mehr, die ich mache. Scheinbar.

furthstraße

Mai 7th, 2005

Ich würd gern Meier, Müller oder Schröder heißen, in einer in Marburg allseits bekannten und großen Straße wohnen, die bei ungenauer Aussprache nicht nach einem Synonym für Darmwind klingt. Ich habe ja nichts dagegen, dass die Wohnung hier auf Interesse stößt und viele Menschen anrufen (ok, so viele waren es auch wieder nicht), um sie sich anzuschauen, aber es stört mich ungemein alle paar Minuten meinen Nachnamen und den Straßennamen zu buchstabieren und mir immer wieder neue, andere und einfachere Wegbeschreibungen ausdenken zu müssen, damit auch wirklich jeder herfindet.

 

~

Mai 5th, 2005

[current music: Caesars - candy kane]

let the sunshine in

Mai 4th, 2005

[current music: The Ark - i laid it down]

Ich habe heute morgen einen Foxterrier gesehen. Jetzt sehe ich diese Tiere mit ganz anderen Augen.

Es läuft alles ganz gut momentan. Sowas aufzuschreiben ist aber eher schwieriger. Über Träume und Erinnerungen zu schreiben ist einfach, aber das, was einen gerade glücklich macht und beschäftigt, schön zu verpacken, ist mir fast unmöglich.
Ich habe eine neue Wohnung ab dem 16.03. und noch keinen Nachmieter für die alte, aber morgen kommt wer zum Anschauen vorbei; ich habe unerwarteterweise eine DVD im Briefkasten (danke!) gefunden; die Kunstgeschichte-Klausur des letzten Semesters, von der ich dachte, ich sei durchgefallen, habe ich seltsamerweise mit Eins bestanden; und überhaupt ist das Wetter meistens schön. Zumindest friert man nicht.
Und die Musik ist sowieso gut.

Jetzt muss ich hier aufräumen bzw. alles in den Schrank stopfen und saugen, damit ich meine Wohnung morgen in einem möglichst attraktiven Zustand herzeigen kann.

sun hits the sky

Mai 2nd, 2005

[current music: Supergrass - late in the day]

Es gibt wohl kaum etwas Irritierenderes und Beunruhigerendes, als an einem sonnigen Morgen fast allein durch die Marburger Oberstadt zu gehen und von einer Frau in unregelmäßigen Abständen den eigenen Namen in einer beängstigenden Tonlage schreien zu hören. Viele Meter vor mir ging sie hin und her und schaute sich um. Ihr Hund bei ihr. Sie rief meinen Namen. Dass sie nicht mich meinte, war mir klar, denn sie schaute in eine andere Richtung. Ich kannte sie auch nicht. Es hätte mich schon sehr gewundert, wenn sie mich ruft. Aber hier klingeln ja auch Leute, die ich nicht kenne und die mit mir kuscheln und Bier trinken wollen. Auf einmal verstummte ihr Geschrei und aus der Seitenstraße kam langsam ein alter Foxterrier gelaufen.

Außerdem: Ich empfehle den LexiTrainer. Mein liebster Zeitvertreib momentan; neben der gedanklichen Einrichtung von Wohnungen, die ich noch nicht bewohne und es vielleicht niemals werde, und den imaginären Einkäufen bei Ikea.

kopf.salat

Mai 2nd, 2005

[current music: Hildegard Knef - was? dir geht's gut?]

In Gedanken male ich mir die Wände an. In grün und orange. Ich packe all das Geschirr in Kartons, bringe mein Fahrrad wieder nach Hause und stelle die Pflanzen vor das Fenster.
Es ist wie früher, als Weihnachten vor der Tür stand. Diese Aufregung und Vorfreude.
Ich hoffe, alles geht gut. Hoffe ich.
Es sollte ein Ende haben. Ich kann schon gar nicht mehr klar denken. Morgen wohl.