Verliebt….
Dezember 29th, 2004fotos von daheim und so
Dezember 29th, 2004aber hier leben, nein danke (p 1)
Dezember 17th, 2004Fotowettbewerb der Philipps-Universität
Liebe Frau Fräßdorf,
Gleich vier Ihrer Bilder haben Preise im Fotowettbewerb der Philipps-Universität gewonnen – nach gemeinsamer Entscheidung der Jury, bestehend aus Rainer Waldinger (Fotograf), Karin Dobrowol (Neue Marburger Zeitung), Marcel Hennes (AStA-Vertreter) und dem Präsidium der Philipps-Universität. Ich gratuliere Ihnen herzlich zu den Plätzen 5, 8, 11 und 12.
[...]
Ich frage mich, seit ich gestern die Nachricht bekommen habe, wieviele Leute da teilgenommen haben, wenn von meinen fünf oder sechs eingereichten Bildern schon vier auf irgendwelche Plätze kommen.
Ich rede es schon wieder kaputt. Ohje.
Heute war ein schöner Tag.
Ausgeschlafen. Vier neue Platten und Heinrich Böll – Erzählungen. Weihnachtsgeschenke für die Familie erworben. Aufgrund schlechtem Sehvermögen versuchte ich von einem Nicht-Raucher-Schild, welches an einer Wand hing, die Uhrzeit abzulesen. Es war 15 Uhr.
Jetzt sitze ich hier und höre das beste Ärzte-Album überhaupt.
Vorgestern war auch schön. Sehr schön.
Unerwartet.
Man sah es mir sicherlich nicht an, aber gerührt war ich schon.
Doch was heißt das schon – so sensibel wie ich in letzter Zeit bin.
Morgen: Mainz.
ich mag die tiere nachts im wald
Dezember 14th, 2004day after day
Dezember 14th, 2004Hab ich jetzt überhaupt geschlafen?
Ich glaube, zeitlich gesehen habe ich mich öfter im Bett hin- und hergewälzt als wirklich geschlafen.
Und das, obwohl ich müde bin/war.
Ich werde immer leicht unruhig, wenn ich nicht weiß, was ich machen soll. Wenn ich eigentlich schlafen sollte. Am PC sitzen, wenn alle Welt schläft, macht mich nervös.
Ruhiger werde ich erst, wenn es draußen wieder heller wird. Aber es ist Winter. Das kann dauern.
Ich verplane gerade gedanklich meinen Tag, um die Unruhe zu besänftigen.
Sobald es heller wird, geh ich duschen. Danach raus, Fotos machen. Anschließend denke ich darüber nach, ob ich wirklich keine Ahnung habe, was wir für das NDL-Seminar lesen sollten. Von 2 bis 4 besuche ich die Uni. Dann muss ich wohl doch mal schlafen. Und bevor ich 23 Uhr ins Kino gehe, lern ich für die Klausur morgen.
Das ist wahrscheinlich unheimlich spannend zu lesen…
Ich hör jetzt besser mal auf damit.
krakenschwester
Dezember 13th, 2004
Dalí ist ein Scheißdreck gegen mich ;)
nüchtern zu schüchtern, besoffen zu offen
Dezember 9th, 2004Ich glaube, ich habe nur bekloppte Freunde. Ich meine das nicht böse. Ich mag sie ja doch. Aber manchmal… da muss man an deren Verstand zweifeln.
Aber auch am eigenen musste ich gestern wieder mal zweifeln.
Während ich mir einige Zeit in der Vorlesung Gedanken darüber mache, wieso mein Nachbar statt des gestrigen Datums 8.1.2004 notiert und ich über seinen Verwirrungsgrad geistig debattiere, schreibe ich statt KZ-Roman tatsächlich KFZ-Roman. Das fiel mir aber erst auf, als ich Niels von einem KFZ-Roman erzählte, den ich unbedingt lesen mag (Jorge Semprun – Was für ein schöner Sonntag!) und den er besitzt (weil SZ-Bibliothek) und den ich mir nun ausleihen mag. Vielmehr Niels als mir selber fiel auf, dass ich gestern meinen Verstand verloren hatte. Oder dass er gerade Urlaub machte.
Und eigentlich dachte ich auch immer, die Zeiten wären vorbei, in denen ich kein Wort rausbekomme, wenn mir wer Fremdes gegenübersteht. Also kein Wort rausbekommen, obwohl ich eigentlich was sagen möchte bzw. die Frage des Gegenübers zu beantworten vorhatte. Vielleicht ist das eine Form des selektiven Mutismus. Wundern tut mich nichts mehr.
Heute morgen haben wir unser Kunstgeschichte-Seminar in die Marburger Elisabethkirche verlegt, um den Aufriss, Grundriss, Fassade, Innenraum und was nicht alles architektonisch zu analysieren. Leider war es viel zu kalt. Sowohl in der Kirche als auch draußen. Meine Beine zitterten und ich sagte alle anstehenden Termine ab. Keine Mensa, kein Besuch beim Vermieter, keine Post. Ich habe mich nur noch ins Bett an die warme Heizung gelegt und meine blauen Hände dagegen gehalten.
Habe ich erwähnt, Winter zu hassen?
Nachher verlass ich dennoch das Haus.
Café Trauma.
frohe weihnachten
Dezember 7th, 2004Um 11 Uhr war der Termin. Aufgrund einer unglücklichen Verkettung unschöner Dinge kam ich 5 Minuten später an. Aber das sollte nicht ausschlaggebend sein. Die Chefin war auch 5 Minuten eher nicht im Hause anzutreffen.
Wie immer telefonierte die Sekretärin bei meiner Ankunft. Der Chef hatte Besuch von einem Mann, der der Sekretärin kurz vor verlassen des Büros einen Plan zur Ratenzahlung auf den Schreibtisch packte.
Ich setzte mich an die Heizung auf den Stuhl. Schön warm war es dort. Ich betrachtete die gelben Gardinen, den gewellten braunen Teppich, den Stapel Wirtschaftszeitungen neben mir, die ganzen leeren Flaschen und Gläser auf dem Schrank mit den Ordnern und die Sekretärin beim Telefonieren. Und ich hörte ihr zu. Ich notierte mir die Adresse des Büros, in dem ich gerade verweilte. Jene Adresse, die sie gerade einer Person am Telefon nannte. Desweiteren schrieb ich mir die Adresse, die auf den scheinbar abonnierten Wirtschaftszeitungen stand, auf.
Die Sekretärin erzählte die üblichen Dinge am Telefon, die dort immer erzählt werden, wenn man anruft und die ich auch schon alle kenne. Die Chefin tauchte nicht auf. Und anrufen konnte sie sie natürlich auch nicht.
Ab und zu hörte man den Chef aus dem Nebenzimmer schreien, wenn er denn mal nicht telefonierte. Ich brachte die Sekretärin dann auf die Idee, dass ich auf die Chefin nicht warten brauche, denn der Chef ist ja da.
Es verging eine halbe Stunde etwa. Ich räusperte mich – eigentlich ohne Intention. Sie rannte schnell zum immer noch telefonierenden Chef. Er brüllte sie einige Minuten lang an. Sie musste mir nicht mehr erzählen, was er ihr versuchte zu sagen. Ich hab alles schon gehört.
Wieder einmal trug sie die Überweisungsträger hin und her und erzählte mir etwas davon, wann das Geld auf meinem Konto ist. Und als Beweis möchten sie mir die Kopien der Überweisungsträger schicken. Da freu ich mich ja. Dann kann ich ja bald Weihnachtsgeschenke kaufen. Haha.
Kurz vor Verlassen des Büros, während ich mehr oder weniger in der Schwingtür hängen blieb und einen Höllenlärm veranstaltete, rief mir die Sekretärin noch Frohe Weihnachten hinter her.
Ich ging hinaus und staunte, dass ich mit einer Schwingtür so einen Krach machen kann, als würde ich eine Tür zuknallen.
Da ich die Adresse nun mit Gewissheit weiß und bestätigt wurde, dass die von mir zuletzt verwandte Adresse zur Anmahnung meiner Lohnauszahlung, richtig war, gibt es bald die zweite Mahnung und dann einen Besuch beim Arbeitsgericht.
Spaß macht mir das alles nicht.
Texas Chainsaw Massacre
Dezember 7th, 2004Vorgestern Nacht war nicht gut.
Ich wollte flüchten, aber am Ende der Treppe standen sie. Zwei Männer. Mit drei Kettensägen. Zwei großen und einer kleinen.
Da es sich um keinen Horrorfilm handelte, rannte ich die Treppe nicht wieder hoch, wo es genauso gut kein Entkommen gibt. Außer dem Fenster, welches ich aber eh nicht aufbekomme. Und wenn doch, dann halten mich die Verfolger an den Beinen fest und zerren mich wieder ins Haus.
Der eine Kerl bewarf mich mit der kleinen Kettensäge. Er traf mich nicht. Das machte in dem Moment aber auch nichts, weil dort immer noch die beiden Männer mit den zwei großen Kettensägen standen und auf mich zu kamen.
Die letzte Nacht verlief ähnlich schlecht.
Ich rannte nur mit einem gelben Handtuch bekleidet durch mein Heimatdorf. Nachdem ich bemerkte, dass ich von einer Gruppe Menschen verfolgt werde, hatte ich eigentlich vor mich im Wald, in den ich rannte, zu verstecken. Das versuchte ich auch. Das Versteck, das ich mir ausgewählt hatte, war voll mit Äxten und aus Angst mich an denen zu verletzen – oder aus der Angst vor abgetrennten Körperteilen heraus -, kletterte ich nicht wirklich ins Versteck hinein und wurde natürlich gesehen. Ich rannte weg. Ich war verdammt schnell, wurde aber von einem Zaun aufgehalten.
Dann wachte ich auf. Mehr oder weniger verstört. Immer noch müde.
Ich träume zu viel Unfug.
Auch bin ich viel zu verwirrt in den letzten Tagen.
____________________
Musiktipp: The Beatles – helter skelter
welches lied, welcher track, welche musik, welche band…
Dezember 5th, 2004[1] Makes you want to dance: The Music, New Order
[2] Makes you happy: Blur – country house
[3] Reminds you of an ex-lover: I am Kloot, Tocotronic
[4] Reminds you of an ex-friend: The Doors
[5] Makes you want to cry: Skeeter Davis – end of the world
[6] Makes you mad: Sportfreunde Stiller
[7] You hate the fans more than the artist: Dj Ötzi, Mickie Krause und sämtlicher anderer Skihüttenscheiß
[8] You never want to hear again: Reggae-Musik
[9] You once loved but got sick of: Kelly Family ;)
[10] You love by a band/artist you hate: einige wenige Lieder der Sportfreunde Stiller
[11] You sheepishly admit to liking: keine Ahnung
[12] You’d do anything to see played live: Blur, Pulp, The Music
[13] Reminds you of your childhood: Beatles, Hollies, Hildegard Knef und noch ein paar Schlager
[14] Sums up your teenage years: Michael Jackson, Die Toten Hosen, Kelly Family, Blur
[15] Most people like but you hate: Wir sind Helden
[16] You love the lyrics of: Pulp – ansaphone und Beatles – happiness is a warm gun
[17] You used to hate but now love: Stereophonics
[18] Is best played in the car: The Music, Prodigy, Muse
[19] You like to fall asleep to: Drowning by Numbers von Michael Nyman
[20] You like to wake up to: Garbage – the trick is too keep breathing
[21] You like out of your parents record collection: die Drowning by Numbers-LP
[22] You love that you wouldn’t know it if it wasn’t for a friend: ich raff die Frage nicht ;)
[23] You love the video more than the tune: fällt mir nix ein
[24] Is good to listen to while holding hands: Blur – coffee & tv
[25] Makes you think of sex: alles von Pulp
[26] You love to hear at clubs: sämtliches BritPop-Zeug
[27] An artist you can not tolerate: Dj Ötzi
[28] Reminds you of your siblings: Böhse Onkelz
[29] Reminds you of the one you want but can’t have: Kante
[30] You can sing really well: Marianne Rosenberg ;)
[31] You love which is instrumental: in the house, in a heartbeat vom 28 Days Later-Soundtrack


















