hairy :)
August 31st, 2004
pls.
August 31st, 2004Bitte geben sie mir eine Stimme wie die von Dolly Parton, Skeeter Davis oder Marianne Rosenberg, wenn sie singen.
Und auch einen klangvolleren Namen als Doreen Fräßdorf.
Danke.
sofa of my lethargy
August 31st, 2004Doreen, was machst du denn für einen Blödsinn?
Ja, das frage ich mich wirklich. Ich schlafe zu viel, weil ich zu wenig zu tun habe – oder mir zumindest einbilde zu wenig bis gar nichts zu tun zu haben.
Viel zu spät ins Bett gegangen, weil man ja bis Mitternacht Die Siedler spielen muss, um anschließend noch Dawn Of The Dead zu schauen. Es war halb drei, als ich das Licht ausmachte. Der Wecker klingelte genau um 8 Uhr, aufgestanden bin ich dann kurze Zeit später – um 10.30 Uhr. Eigentlich ist das ja noch okay, würde ich nicht von 15.30 bis 19 Uhr schon wieder geschlafen haben. Ich bin ja schlimmer als der Kater.
Leo.
August 31st, 2004

am Fenster beim Versuch zu flüchten

skalpiertes Spielzeug
Und was Leo noch so kann:
* Fensterbretter leer räumem, indem er alles runterschmeißt
* BHs in andere Zimmer schleifen
* Ohrstöpsel verstecken
* auf Schränke und unter Betten kotzen
* Schubladen öffnen und deren Inhalt nach außen befördern
* sich verstecken und Leute anfallen, die ahnungslos vorbei gehen
* Leute anspringen, während sie auf ihrem Drehstuhl sitzen; Leo springt mittlerweile so hoch, dass er entweder auf dem Rücken des Sitzenden landet oder vorher abrutscht und an dessen Arm hinuntergleitet
* Handtücher, Unterwäsche und Socken in seiner Katzentoilette unter dem Streu verstecken
* in den Topf der Zimmerpalme urinieren
* schreien wie ein Baby
* schlafen
the past will catch you up as you run faster
August 30th, 2004Es gibt Tage, an denen höre ich manche Lieder ganz oft. Und dann höre ich sie für lange Zeit nicht mehr. An diesen Tagen höre ich die Lieder immer und immer wieder und nichts anderes, weil es die Lieder sind, die am besten passen, die sich an diesem Tag am besten anfühlen.
Heute waren das:
* Placebo – I know
* Dolly Parton – Jolene
* The White Stripes – Jolene
* Puhdys – Geh zu ihr
August 24th, 2004
Großer Ich-suche-einen-Job-Telefon-Marathon.
Entgegen meiner Erwartungen, fällt mir das Telefonieren auch nach dem 7. Anrufsversuch nicht leichter.
Die relevanten Buchhandlungen habe ich so ziemlich alle durch und nichts erreicht.
Es folgen nun die Altenheime.
Lieblingsfoto.
August 24th, 2004Auf phoetry.org gibt es ja diese Man sagt-Kategorie, wo man mir Themen vorschlagen darf, zu denen ich dann vielleicht irgendwann mal was schreibe. Jemand schlug “Lieblingsfoto” vor. Ich hab das jetzt mal, wie so vieles andere auch, auf mich bezogen und denke schon seit Wochen hin und wieder darüber nach, welches der Fotos, die ich gemacht habe, ich am liebsten mag.
Und ich denke, es ist das hier:

Und eigentlich fange ich an zu schreien und weinen, wenn ich eine Spinne in meinem Zimmer oder in der Natur sehe. Aber faszinierend sind diese Tiere trotzdem. Und manche von ihnen sogar wunderschön.
August 24th, 2004
Ich war nie Mathe- oder Lesekönig. Ich habe nie eine Medaille oder Urkunde beim Sportfest gewonnen.
Ich habe nur ein Seepferdchen.
Nicht einmal für einen Freischwimmer hat es gereicht.
Ich bin nirgends besonders gut.
Einfach nur Mittelmaß.
Das sollte ich akzeptieren.
kino.
August 24th, 2004Morgen, eigentlich heute, also am 25.08.2004 im Open Air Kino in Marburg: Vorpremiere zu Sommersturm um 20.30 Uhr. Ich glaube, ich bin dabei, wenn das Wetter stimmt :)
Der Untergang möchte ich auch noch unbedingt sehen.
Und Butterfly Effect vielleicht.
Da geht noch einiges.
August 24th, 2004Die Zukunft, also ich meine, dass was ich irgendwann mal sein werde, sein möchte, sieht so schwarz aus. Gerade in diesem Moment. Eine Schaffenskrise wohl. Oder doch eine Lebenskrise? Ich weiß es nicht. Ich komme mir ziemlich erfolglos, untalentiert und unwissend vor.
Ich bin 21 Jahre alt und habe in meinem Leben noch nichts zustande bekommen, außer einem abgebrochenen Studium, einem Führerschein – der im Nachhinein gesehen für den Arsch war – und einem mittelmäßigem Abitur.
Ich hätte schon ein Studium halb fertig haben können, aber das hab ich zu verhindern gewusst.
Ich hätte vielleicht auch noch einen Job gehabt, wäre ich nicht auf die grandiose Idee gekommen, während der Arbeitszeit Romane zu lesen.
Ich hätte im Prinzip zwei Jahre mehr Zeit haben können, mehr Zeit zum testen und ausprobieren, verschenken und sich irren, wäre mir eher aufgefallen, dass ich das Falsche studiere.
Außerdem wäre es wunderbar, wenn ich mich endlich mal aufraffen würde und meine Jobsuche mit der nötigen Ernsthaftigkeit betreiben würde.
Aber: Habe ich einen Job, rege ich mich auf und will ihn nicht mehr, habe ich keinen, rege ich mich auch auf.
Ich habe schon unangenehme Visionen, in denen ich mit 28 Jahren mein viertes Studium abgebrochen habe und immer noch nicht weiß, was ich machen möchte.
Manchmal weiß ich ja schon, was ich machen möchte.
Ich war mal der Überzeugung, dass Medizin genau das Richtige für mich ist. Dasselbe denke ich seit Jahren von Germanistik. Und das habe ich auch kurzzeitig von Fotografie gedacht. Mittlerweile bin ich mir bei nichts mehr sicher. Aber bei der Germanistik noch am ehesten. Wahrscheinlich solange, bis ich das erste Referat halten muss und/oder meine neuen Mitstudenten sehe.
Ich kann den Gedanken, dass sich auch Germanistik und Kunstgeschichte als das Falsche herausstellen könnten, nicht ganz verdrängen. Es ist durchaus möglich. Alles ist möglich. Von Medizin hätte ich vor zwei Jahren auch nicht gedacht, dass es falsch ist, das zu studieren.
Eigentlich bin ich ja erst 21 Jahre alt. Erst. Das ist jung. Da geht noch einiges.





